Häufige Fragen (FAQ)

Hier finden Sie nützliche Informationen zu häufig gestellten Fragen (FAQ) sowie Tipps und Tricks zu unseren Diensten.

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Aktuelle Kategorie: Wireless-LAN
Antworten
  1. Was ist ein Wireless LAN?

    W-LAN steht für Wireless Local Area Network und bezeichnet ein professionelles, funkbasiertes, kabelloses Netzwerk gemäß den internationalem Standards IEEE 802.11b und IEEE 802.11g. Meist wird W-LAN kombiniert mit kabelgebundenen Netzwerken (LAN) eingesetzt. W-LAN Router dienen der Vernetzung und breitbandigen Internetanbindung von PC-Arbeitsplätzen.


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  2. Wie funktioniert W-LAN?

    Die W-LAN Technik beruht auf dem so genannten 802.11b-Standard, den das amerikanische Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) 1999 festlegte. Die typische Reichweite von W-LAN und damit auch HotSpots beträgt im Freien 150-200 m (im Idealfall bis 300 m) und in Gebäuden 30-50 m, stark abhängig von der jeweiligen Umgebung.

    W-LAN nutzt den lizenzfreien Frequenzbereich im 2,4-Gigahertz-Spektrum. Darauf greifen auch schnurlose Telefone, Fernbedienungen für Garagentore und andere Elektrogeräte zurück.Der Mobilfunkstandard wurde daher robust konzipiert, damit er gegenüber Störungen immun ist.

    Der Anwender benötigt ein Laptop oder Handheld PC, der den 802.11b-Standard automatisch unterstützt oder über eine so genannte W-LAN Karte verfügt. Damit finden die Geräte automatisch das Netz um den HotSpot. Beim Öffnen des Browsers oder beim Starten einer speziellen Software erhält der Nutzer die Aufforderung, Nutzerkennung und Passwort einzugeben: Schon ist er online und profitiert von einer stabilen Verbindung.


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  3. Ist die Strahlung von W-LANs gefährlich?

    Noch ein Gerät mehr, das strahlt! Die Diskussion um Elektro-Smog macht natürlich auch vor den neuen drahtlosen Netzen nicht halt.

    Bei diesem Thema kann aber guten Gewissens Entwarnung gegeben werden. Nur 0,1 Watt beträgt die Sendeleistung eines W-LANs. Zum Vergleich: Die Mikrowelle, die auf der gleichen Frequenz arbeitet, strahlt bis zu 50 Watt ab. Ähnliche Werte gelten für die Mobilfunkstationen der D-Netze.


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  4. Wie groß ist die Reichweite von W-LAN?

    Die Reichweite ist von der Umgebung abhängig. Hersteller geben 30 bis 50 Meter in Gebäuden und 100 bis 300 Meter im Freien als Maximal-Reichweiten an. Wände, Bäume und Elektrogeräte verringern diesen Wert.

    Beachten Sie außerdem, dass mit wachsender Entfernung die Qualität der Verbindung sinkt – und damit auch die Geschwindigkeit. Legen Sie den Access Point nicht in die hinterste Ecke unterm Schreibtisch, platzieren Sie ihn lieber im Regal, damit er gut in alle Richtungen funken kann.

    Auch sollte er nicht direkt auf anderen Geräten liegen – vor allem nicht neben der Mikrowelle. Denn das W-LAN funkt auf der Frequenz, die auch Ihr Essen wärmt. Die Linie zwischen Access Point und Client sollte möglichst auf direktem Weg durch Zwischenwände gehen, also am besten im 90-Grad-Winkel zur Wand. Sonst legen die Funkwellen zu weite Wege durch die abschirmende Wand zurück.


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  5. Funktioniert die Hardware verschiedener Hersteller immer problemlos miteinander?

    Solange alle Geräte nach einem einheitlichen Standard arbeiten, sind die W-LAN-Komponenten der unterschiedlichen Hersteller "interoperabel". Im Klartext bedeutet das: Sie arbeiten ohne Probleme zusammen.

    Auf den Hersteller achten müssen Sie nur, wenn Sie besondere Geräte kaufen, die nach einem proprietären Standard arbeiten, etwa die AirPlus-Reihe von D-Link, deren Modelle 22 MBit pro Sekunde übertragen können. Aber eben nur, wenn auch die Client-Hardware am PC oder Notebook den Standard unterstützt. Auch diese Access Points und Router sind zum 802.11b-Standard kompatibel, können dann aber nicht ihre volle Geschwindigkeit entfalten.

    W-LAN-Karten nach 802.11b funktionieren in neuen 802.11g-Netzen ohne Probleme. Die Standards 802.11a und 802.11b sind jedoch nicht kompatibel.


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  6. 802.11a

    Dieser Standard läuft auf 54Mbps und ist eher unbekannt in Europa und teurer als 802.11b und 802.11g Standardvorrichtungen. 802.11a braucht das 5Ghz Frequenzband und hat eine Reichweite von 7.6 bis 23m. Der grosse Nachteil von 802.11a ist, dass es nicht mit anderen Standards kompatibel ist.


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  7. 802.11b

    Dies ist der zurzeit beliebteste Drahtlos-Standard, da er der günstigste ist. 802.11b erreicht eine Übertragungsrate von 11 Mbit/s, arbeitet im schmaleren 2,4 GHz-Band.


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  8. 802.11g

    Dies ist ein neuer Standard mit einer Bandbreite von 54 Mbit/s. Dieser Drahtlos-Standard ist sehr viel günstiger in der Implementierung als 802.11a, jedoch teurer als 802.11b. Auch er arbeitet im schmaleren 2,4 GHz-Band mit einer Reichweite von ca. 30,5 bis 45,7 m und ist mit dem 802.11b-Standard kompatibel. Bei der Kommunikation mit einem 802.11b-Gerät erreicht das Gerät mit dem 802.11g-Standard jedoch nur eine Übertragungsrate von 11 Mbit/s.


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  9. Wie schnell ist ein Wireless LAN wirklich?

    Nominell soll ein W-LAN nach Standard 802.11b 11 MBit pro Sekunde übertragen. In der Praxis ist dieser Wert aber nicht zu erreichen.

    Schuld sind Störfaktoren wie Strahlungen von Elektrogeräten, Spiegelungen und Wände. In der Praxis sind 5 MBit pro Sekunde bei fünf Metern Entfernung zum Access Point realistisch, in Ad-hoc-Netzen ist bei gleicher Entfernung meist nur ein knappes MBit möglich. Die 802.11a- und 802.11g-Netze bringen brutto 54 MBit pro Sekunde; erste Praxistests zeigen aber: Mehr als 15 bis 20 MBit pro Sekunde sind nicht drin.

    Beim Einsatz von WEP-Verschlüsselung sinkt die Übertragungsgeschwindigkeit bei einigen Routern und Access Points um bis zu zehn Prozent.

    Diese Werte unterliegen mehr oder weniger starken Schwankungen je nach Standort; dennoch geben sie ein Gefühl dafür, was mit einem Funk-Netz möglich ist.


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  10. Welche Sicherheitsmassnahmen müssen getroffen werden?

    Sie sollten sich für Ihr WLAN unbedingt eine eindeutige SSID (Service Set Identification) ausdenken. Jedes WLAN hat eine SSID, damit ein WLAN-Adapter erkennen kann, wer die Funksignale aussendet.

    Ausserdem ist eine Verschlüsselung der übertragenen Daten sinnvoll. Denn mit entsprechender Ausstattung und ein bisschen Know-how kann jeder, der sich in der Nähe aufhält, die Funksignale Ihres WLANs empfangen und so beispielsweise Passwörter stehlen oder Ihre Surfgewohnheiten ausspionieren.


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  11. Wie kann ich die Verbindungsqualität prüfen?

    Sobald der Verbindungsaufbau erfolgreich war, wird in der Taskleiste rechts unten die Signalstärke angezeigt. Es gibt Stufen von "sehr gut" bis "sehr niedrig".

    Mittels Doppelklick auf das WLAN-Symbol erscheint das Statusfenster der kabellosen Verbindung. Unter "Signalstärke" befinden sich Balken, die Ihnen zeigen, wie gut die Qualität der Verbindung ist.


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  12. Was tun, wenn das WLAN nicht funktioniert?

    Kontrollieren Sie als Erstes die Kontrollleuchten am senseLan Kabelmodem. Die Anzeigen POWER bis und mit ONLINE müssen alle konstant aufleuchten. Wenn eine dieser Anzeigen blinkt, ist ein Fehler in der Radio/TV-Leitung. Ist dies der Fall, kontaktieren Sie uns!

    Überprüfen Sie als Zweites den WLAN Router. Normalerweise wird bei senseLAN für die Wireless Verbindung ein separater WLAN Router verwendet. Stecken Sie den Router einmal vom Strom aus und wieder ein. Dies könnte eventuell das Verbindungsproblem beheben.

    Schauen Sie als Drittes rechts unten in der Taskleiste Ihres PCs/Notebooks das Netzwerksymbol an. Ist ein rotes kreuz sichtbar, so hat Ihr Computer derzeit keine Verbindung zum WLAN Router herstellen können. Ist dies der Fall, so versuchen Sie einen erneuten Verbindungsversuch. Falls dies auch nicht möglich ist, so sollten Sie den WLAN Router auf die Grundeinstellungen zurücksetzen (Drücken Sie den RESET-Knopf auf der Rückseite des Geräts für ca. 10 Sekunden, bis die Anzeigen am WLAN Router löschen) und das Gerät neu konfigurieren.


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  13. 802.11n
    802.11n fügt die so genannte MIMO-Technologie (multiple-input multiple-output) hinzu, eine Signalverarbeitung und intelligente Antennentechnik für die Übertragung mehrerer Datenströme über mehrere Antennen. Im Vergleich zum früheren 802.11g Standard wird eine bis zu 2,5-fache Leistung und bis zu doppelte Reichweite erzielt.
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  14. Betriebsmodus - Infrastruktur- oder Ad-hoc-Modus?
    Ein WLAN-Adapter kann im Infrastruktur- oder auch im Ad-hoc-Modus arbeiten. Im Infrastruktur-Modus nimmt der Adapter nur Kontakt zu einem Access Point auf. Er nimmt keinen Kontakt zu anderen WLAN-Adaptern auf. Ohne einen Access Point funktioniert das Netz also nicht. Alle Datenpakete im WLAN laufen hier durch diese Zentrale. Im Ad-hoc-Modus nimmt ein Adapter hingegen direkt Kontakt zu allen anderen Adaptern im selben Funkkanal auf. Eine Zentrale gibt es nicht. Die einzelnen Adapter schicken sich nämlich direkt Datenpakete zu. Dieser Modus eignet sich für zwei Rechner, funktioniert aber auch mit mehr als zwei Geräten. Wenn sie zum Beispiel Notebook und PC am Schreibtisch abgleichen möchten, ist das die beste Lösung.
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